5 Dinge, die wir von Mary Poppins lernen können

„Mary Poppins“ ist die Geschichte der Familie Banks, deren Kindermädchen immer wieder kündigen, weil sich die Kinder Michael und Jane nicht benehmen. Auf wundersame Weise findet Mary Poppins zur Familie und kann die beiden Kinder endlich bändigen.

Doch in der Geschichte geht es um so viel mehr. Mary Poppins inspiriert die gesamte Familie dazu, sich selbst zu hinterfragen, eingefahrene Muster aufzubrechen und sich auf frühere Ideale zu besinnen.

„Mary Poppins“ Musical zu Gast im Olde Walkerville Theatre, Windsor, Canada
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Wir müssen mit Kindern über Karriere sprechen

Einen Beruf zu ergreifen, für den man „brennt“ und Leidenschaft hat, sollte das Ziel von uns allen sein. Es gibt keine typischen Frauen- und Männerberufe. Daher möchte ich nochmals dazu aufrufen, bereits mit den Kleinsten über Berufswahl, Bildung und Karriere zu sprechen. Natürlich kindgerecht! Aber vor allem ohne Vorurteile.

Kinder an die Hand nehmen und über Vorurteile sprechen (Bild: Pixabay)

Sind wir klischee-frei?

Die zahlreichen Reaktionen auf meinen erst kürzlich veröffentlichten Artikel „Es war einmal… – Klischees haben in der Berufswahl nichts zu suchen“ machten deutlich, dass ich mit meinem Kommentar einen Nerv getroffen habe. Sie zeigten, wie wichtig es ist, dass wir uns auch heute noch offen und kritisch mit der Berufsorientierung von Kindern auseinandersetzen.

„Lasst die Kinder Kinder sein. […] Kinder haben von sich aus kein Klischee-Denken. In dem Moment, wenn ich als Erwachsener kindliche Gedanken politisiere, egal welches Thema, sind Kinder in der Regel überfordert oder machen sich zu viele Gedanken.“

Kommentar einer Leserin auf meiner Facebookseite
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Der 18. März 2019 markiert den Equal Pay Day

Noch immer erhalten Frauen bei gleicher Arbeit durchschnittlich 21 Prozent weniger Lohn als Männer. In anderen Worten: Frauen haben vom 1. Januar bis 18. März 2019 quasi unentgeltlich gearbeitet.

Karrieren von Frauen und Männern im Vergleich - (c) Gordon Johnson, Pixabay
Karrieren von Frauen und Männern im Vergleich – (c) Gordon Johnson, Pixabay

Das Statistische Bundesamt hat auch in diesem Jahr wieder den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen untersucht. In den Jahren seit 2006 ist diese Lücke nur um 2 Prozent kleiner geworden und beträgt noch immer 21 Prozent.

Kritiker behaupten an dieser Stelle sofort, dass dieser Wert nicht die tatsächlichen Gehaltsunterschiede widerspiegele. Das Ergebnis würde beispielsweise dadurch verzerrt, dass Frauen häufiger schlechter bezahlte Jobs erlernen oder häufiger in Teilzeit arbeiten.

Rechnet man diese strukturellen Unterschiede heraus, ergibt sich dennoch eine unerklärliche Lohnlücke von 6 Prozent: die sogenannte bereinigte Gender Pay Gap.

Kommentar des Twitter-Nutzers @bigjogi am Weltfrauentag

Der Equal Pay Day ist ein Internationaler Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern.

Mehr Informationen zum Equal Pay Day:

Es war einmal… – Klischees haben in der Berufswahl nichts zu suchen

Disney-Prinzessinnen und ihre Karriere (c) Matt Burt Design / Simple Thrifty Living

Meine fünfjährige Tochter sagte kürzlich, dass sie sich vorstellen könne, als Automechanikerin zu arbeiten. Ihr Gegenüber meinte daraufhin sofort „Aber das machen doch nur Männer.“ Da schrillten bei mir alle Alarmglocken und ich erklärte ihr

„Das stimmt so nicht. Wenn du das gerne machen möchtest, dann finde ich das toll. Es gibt keine Berufe, die nur Männer oder nur Frauen machen können. Die Welt steht dir offen und ich möchte, dass du träumst. Ich unterstütze dich dabei, egal welche Entscheidung du triffst.“

Gedacht habe ich etwas anderes. Denn die traurige Wahrheit ist:

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