Kleine Weltenbummler – Kinder zwischen zwei Welten

Als mein Mann und ich 2016 die Anfrage erhielten, für eine Zeit nach Kanada zu ziehen, war unsere Tochter zwei Jahre alt. Ich wollte mit ihr Bücher über den Umzug ins Ausland lesen, um sie auf das Thema vorzubereiten. Allerdings fand ich kein passendes deutsches Kinderbuch.

Nach unserem Look and See-Trip gestaltete ich damals kurzerhand ein Bilderbuch für sie und nahm mir fest vor, das fehlende Kindebuch selbst zu schreiben. Was daraus geworden ist und wie du mich dabei unterstützen kannst? Das erfährst du hier:

Mein erstes Kinderbuch – zum Status Quo

Heute, vier Jahre später, bin ich einen großen Schritt weiter, denn vor einigen Monaten habe ich das Manuskript für ein Kinderbuch über den Umzug ins Ausland fertiggestellt. Ich wünsche mir, dass dieses als fertiges Kinderbuch vielen Eltern und Kindern Freude während der internationalen Umzugsvorbereitungen bringt.

„Dein Text hat mich sehr berührt, ich hatte immer wieder Tränen in den Augen, weil die Emotionen sehr gut dargestellt sind.“

(Zitat einer Testleserin)

Zum Plot der Geschichte…

Die kleine Paula erfährt, dass sie gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder nach Nordamerika ziehen wird. Ein Jahr später erzählt sie aus ihrer Sicht, wie sie diesen Umzug empfunden hat, mit welchen Schwierigkeiten sie anfangs zu kämpfen hatte und wie sie sich nach einiger Zeit immer wohler in den USA gefühlt hat.

„[…] …und dann war der große Tag da. Oma und Opa haben uns zum Flughafen gebracht. In der Nacht vorher konnte ich gar nicht richtig schlafen, so aufgeregt war ich. […] In Detroit gehe ich jetzt in die Vorschule. […] Zuerst hat es mir da überhaupt nicht gefallen, weil mich keiner verstanden hat und ich niemanden verstanden habe. […] Ich wollte morgens gar nicht dorthin und war immer froh, wenn mich Mama oder Papa abgeholt haben. Am liebsten wäre ich gleich wieder zurück nach Hause geflogen. […]“

(Auszug aus dem Kinderbuch)

Die Erzählerin nimmt die Leser/innen auf allen Schritten mit – von dem Moment, als sie vom Umzug erfahren hat, über den Abschied aus Deutschland und die ersten Monate in Nordamerika. Anschaulich illustriert wird die Geschichte durch viele Fotos, Landkarten und erste einfache Englisch-Vokabeln.

Wie es weitergeht…

Bisher verlief meine Suche nach einem Verlag leider erfolglos. Denn obwohl jedes Jahr immer wieder hunderte Familien ins Ausland ziehen, war das Thema für alle Verlage, die ich bisher kontaktiert habe, zu speziell.

Daher werde ich das Buch in diesem Jahr in einer ersten Fassung selbst herausgeben.

Sneak-Preview: Wer wird wohl Paula sein? [c] Illustration Steffi Abt-Seitzer

Ich habe bereits eine wundervolle Illustratorin gefunden, die zurzeit an den ersten Skizzen der Erzählerin arbeitet. Da ich das Projekt komplett selbst finanziere, kann ich leider nicht das gesamte Buch illustrieren lassen.

Hier nun also meine Fragen an dich:

  • Wie sehr interessiert dich selbst dieses Kinderbuch bzw. wen kennst du, für den dieses Buch hilfreich sein könnte?
  • Kennst du einen Verlag oder eine Organisation, in deren Programm dieses Buch passen würde?
  • Wärst du ggf. sogar selbst dazu bereit, 5 € zu investieren, um die weitere Realisierung des Projekts zu unterstützen?

Ich bin gespannt auf dein Feedback und freue mich über einen Kommentar oder eine E-Mail an susan[at]karrierepfa.de

Herzliche Grüße aus Kanada, Susan

P.s.: Falls du bereits aktuell auf der Suche nach einem schönen Kinderbuch für kleine Weltenbummler bist. Meine Kollegin Angela Schreiner hat zwei Geschichten für Kinder geschrieben, in denen es um Freundschaft und Heimat geht: „Der kleine Hase Löwenzahn zieht um – oder: Wie man in der Ferne Freunde findet“ / „Der kleine Hase Löwenzahn sucht die Heimat.“

3 Gedanken zu “Kleine Weltenbummler – Kinder zwischen zwei Welten

  1. Interessante Idee und ich würde auch 5,- Euro oder auch mehr für die Realisierung des Projektes geben, einfach weil ich glaube, dass wir mehr solche Bücher brauchen.
    Allerdings mag ich Bücher von/über Kleinkinder in der Ich-Form gar nicht und kann mich da gar nicht reinfinden, für mich klingt das immer sehr nach „Erwachsene denken, was Kinder denken“. Ob ich es also vorlesen würde, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Melanie, herzlichen Dank für dein Feedback und auch die kritische Anmerkung. Das ist ein wertvoller Hinweis für mich. Ich würde mich gern dazu mit dir austauschen. Viele Grüße, Susan

      Liken

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