Karrierepfade ungeschminkt – mein Jahr in Zahlen und Bildern

Mein Jahr in Bildern

Weltweit erfreuen sich sogenannte „FuckUp-Nights“ großer Beliebtheit. Das wundert mich nicht, denn erfahrungsgemäß interessieren sich viele Personen für die Misserfolge (und Erfolge) ihrer Mitmenschen.

Wer sich beruflich und privat weiterentwickeln will, sollte das Erreichte regelmäßig reflektieren und Veränderungspotentiale identifizieren. Bereits 2017 hatte ich meinen persönlichen Jahresrückblick veröffentlicht. Und auch in diesem Jahr beantworte ich wieder sieben Fragen an mich selbst.

Übrigens ist meine Zahl des Jahres „80“. Warum? Das erfährst du gleich.

1. Was hatte ich mir für 2018 vorgenommen?

Hauptsächlich zwei Dinge:

  1. meine zweite Elternzeit genießen und
  2. anfangen, meine beruflichen Pläne in Angriff zu nehmen.

2. Welche Ziele (beruflich und privat) habe ich erreicht?

In der ersten Jahreshälfte hatte ich das Glück, viel reisen zu können. Denn bis September war ich in Elternzeit. 

Nicht nur während der Reisen, sondern natürlich auch Zuhause in Windsor habe ich viele schöne Stunden mit meiner Familie verbracht. Es ist ganz wunderbar, meinen Töchtern beim Aufwachsen zuzusehen und durch ihre Augen einen anderen Blick auf die Welt zu bekommen. Es ist fast so, als würde man bestimmte Dinge selbst noch einmal neu entdecken.

Dass meine jüngere Tochter im Oktober in die Kita gekommen ist, hat mir dann beruflich wieder mehr Freiraum gegeben. Und so habe ich begonnen, meine Pläne für Karrierepfade in die Tat umzusetzen. Ich habe einige Workshops besucht, mein Netzwerk erweitert und als Karrierecoach erste Klienten gewonnen. Außerdem habe ich ein Jobangebot als Consultant erhalten (und angenommen), sodass ich nun auch einen Einblick bekomme, wie Karriereberatung in Kanada abläuft.

3. Wobei hatte ich Schwierigkeiten?

Für die Zeit, die mir seit Oktober zur Verfügung stand, hatte ich mir definitiv zu viel vorgenommen. Ich habe ein paar Projekte nicht realisieren können, die ich nun ins nächste Jahr schieben werde. Meine größte Herausforderung liegt momentan darin, noch stärker zu priorisieren.

4. Worauf bin ich stolz?

Hier kommt nun die Zahl „80“ ins Spiel. Denn ich habe nachgezählt: Mein Mann war in diesem Jahr satte 80 Tage auf Dienstreise und ich in dieser Zeit alleinerziehend. Ich bin stolz darauf, wie ich das ohne Unterstützung gemeistert habe, denn die Familien meines Mannes und mir leben in Deutschland. 

Stolz bin ich auch darauf, dass ich als Mentorin für die BigBrothers BigSisters of Canada tätig sein darf. Einmal in der Woche treffe ich meine „kleine Schwester“, eine wunderbare Erfahrung.

5. Was hat mich in diesem Jahr überrascht?

Nicht nur überrascht, sondern auch ein wenig erschreckt hat mich, wie andere – sogar mir nahestehende Menschen – mein Leben in Kanada und meine Arbeit einschätzen. Denn obwohl mich der Umzug nach Kanada meinen eigenen beruflichen Wünschen und Zielen deutlich nähergebracht hat, gibt es immer wieder Personen, die das Gegenteil glauben. Die mir das Gefühl vermitteln, dass die Zeit im Ausland für mich ein Rückschritt oder gar Karriereknick sein müsse.

Verrückt, oder?

Genau das Gegenteil ist der Fall: Am Ende dieses Jahres kann ich zum ersten Mal sagen, dass ich beruflich das mache, was ich schon immer machen wollte. Und das ist ein besonderes Gefühl.

6. Was möchte ich 2019 erreichen?

2019 möchte ich Karrierepfade weiter voranbringen. Ich werde meine ersten Klienten coachen und an meinem Portfolio feilen. Natürlich werde ich auch weiterhin als Consultant und freie Autorin arbeiten. Außerdem freue ich mich auf meine Weiterbildung am ILS, die ich im Januar nebenberuflich starten werde. 

7. Wer bzw. was kann mir helfen, meine Ziele zu erreichen?

In erster Linie bin ich natürlich selbst für meine Ziele verantwortlich. Allerdings habe ich mir privat und beruflich ein tolles Netzwerk aufgebaut, an das ich mich bei unterschiedlichsten Fragestellungen wenden kann.

Für die Freunde der harten Fakten hier mein Jahr 2018 in Zahlen

Und nun?

Nun bist du an der Reihe.

Wie ist dein Jahr 2018 verlaufen?

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir ein Resümee zu ziehen. Im Überblick noch einmal Fragen, die dir dabei helfen können:

  1. Was hattest du dir für das vergangene Jahr vorgenommen?
  2. Welche Ziele (beruflich, privat) hast du erreicht?
  3. Wobei hattest du Schwierigkeiten?
  4. Worauf bist du stolz?
  5. Was hat dich in diesem Jahr überrascht?
  6. Was möchtest du im neuen Jahr erreichen?
  7. Wer bzw. was kann dir helfen, deine Ziele zu erreichen?

Wie kann ich dich unterstützen?

Schreibe mir einen Kommentar oder eine E-Mail. Vernetze dich auf FacebookInstagram, XING oder LinkedIn.

Ich freue mich auf den gemeinsamen Austausch.

2 Gedanken zu “Karrierepfade ungeschminkt – mein Jahr in Zahlen und Bildern

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