[Petition] Staatliche Finanzhilfen auch auf Freiberufler ausweiten

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage erhalten Freiberufler und Selbstständige (Künstler, Musiker, Veranstaltungstechniker, Trainer, Berater, Coaches, Fotografen, freie Autoren/Journalisten uvm.) zunehmend Absagen von Auftraggebern und Klienten.

Einblicke in einige dieser Geschichten gibt dieser Artikel im SPIEGEL.

Freiberufler stehen aktuell vor Verdienstausfällen, die teilweise existenzbedrohend sind und die nicht ausgeglichen werden können. Die zwei folgenden Petitionen sammeln Unterschriften, damit staatliche Finanzhilfen auch auf diese Berufsgruppen ausgeweitet werden.

Ich freue mich über alle, die mit ihrer Unterschrift unter einer oder beider Petitionen dazu beitragen, dass das Thema eine größere Aufmerksamkeit bekommt.

Darüber, wie das Coronavirus unseren Berufsalltag und unser Leben verändert, hatte ich bereits gestern berichtet.

Wie das Coronavirus unseren Berufsalltag und unser Leben verändert

Einige Worte zu den Auswirkungen des Coronavirus weltweit, zu gesetzlichen Regelungen der Berufstätigkeit sowie zur Psychologie der Pandemie.

Letzte Nacht hat mich ein Sturm wachgehalten – und damit meine ich nicht die Unruhe in der ganzen Welt aufgrund der COVID-19-Pandemie, sondern einen so starken Wind, der unser kanadisches Holzhaus in allen Ecken und Kanten zum Knacken brachte. Aber während ich wach im Bett lag und dem Sturm lauschte, dachte ich über die aktuelle Situation und die Konsequenzen nach…

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Mariam Ottimofiore: „Unser Erfolg im Ausland ist nicht abhängig vom Wohnort, sondern von unserem persönlichen Mindset“

Im Alter von 19 Jahren verließ Mariam Navaid Ottimofiore mit einem one-way Ticket nach Boston ihre pakistanische Heimat Karatschi. Seitdem hat sie in neun verschiedenen Ländern auf vier Kontinenten gelebt. Mit ihrem deutsch-italienischen Ehemann und ihren beiden Kindern, deren Geburtsorte 4.800 Kilometer voneinander entfernt liegen, wohnt sie derzeit in Accra, Ghana.

Ich freue mich sehr, dass sie sich die Zeit für ein Interview genommen hat. Wir sprachen über Multikulti, Zufriedenheit und persönliches Wachstum, aber auch über Herausforderungen und Gefahren im Ausland.

Fast 9.000 km lagen während des Interviews zwischen uns
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Kann das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) die Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer aus dem Ausland steigern?

Zum 1. März 2020 ist in Deutschland das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, kurz FEG, in Kraft getreten (Gesetzestext). Dieses soll Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Als Fachkräfte werden in diesem Zusammenhang neuerdings nicht mehr nur Akademiker, sondern auch Personen mit qualifizierter Berufsausbildung verstanden. Was bringt uns das Gesetz? Ist es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein oder eine wirkungsvolle Maßnahme, um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen?

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Was lehrt dich die „Parabel von den zwei Wölfen“?

Vor einigen Monaten habe ich eine Geschichte gelesen, die ich gern mit dir teilen möchte: „Die Parabel von den zwei Wölfen“. Im Internet kursieren unterschiedlich lange Versionen davon. Da der Verfasser unbekannt ist, konnte ich die originale Version nicht herausfinden. Ich habe dir daher meine Lieblingsfassung aufgeschrieben:

Die Parabel von den zwei Wölfen

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten. Nachdem sie beide eine Weile geschwiegen hatten, sagte der Alte:

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Dossier: Wenn Deutsche aus dem Ausland zurückkehren – „Heimspiel“ oder Zerreißprobe?

Fast 3,5 Millionen Deutsche leben im Ausland (Quelle: DIA) und wie in jedem Jahr kommt besonders in den Sommermonaten viel Bewegung in das internationale Leben. Das ist dann auch die Zeit, in der viele Familien wieder nach Deutschland zurückkehren. Spätestens im Frühjahr beginnen die ersten Umzugsvorbereitungen und erfahrungsgemäß tauchen dann die meisten Fragen auf: Wie gestalten wir einen möglichst reibungslosen Umzug? Wie holen wir die Kinder mit ins Boot? Wie schwer wird uns der Abschied fallen? Wie gestalten wir die erste Zeit zurück in Deutschland? Die Entsandten äußern allerlei Hoffnungen zu ihrem Wiedereinstieg beim alten Arbeitgeber, ihre Partner wiederum denken gegebenenfalls über die berufliche Neuorientierung nach.

Vor einiger Zeit häuften sich Fragen wie diese nicht nur in meinen Email-Postfächern und in Gesprächen mit Kunden, sondern auch in diversen Expat-Netzwerken (z.B. Expatmamas oder Weltfrauen). Mit diesem Dossier (inklusive Download) möchte ich nicht nur auf die Chancen und möglichen Herausforderungen aufmerksam machen, sondern ebenfalls konkrete Tipps und hilfreiche Ressourcen teilen. Sowohl Rückkehrer als auch Familien und Freunde zuhause finden darin hoffentlich wertvolle Impulse.

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Kleine Weltenbummler – Kinder zwischen zwei Welten

Als mein Mann und ich 2016 die Anfrage erhielten, für eine Zeit nach Kanada zu ziehen, war unsere Tochter zwei Jahre alt. Ich wollte mit ihr Bücher über den Umzug ins Ausland lesen, um sie auf das Thema vorzubereiten. Allerdings fand ich kein passendes deutsches Kinderbuch.

Nach unserem Look and See-Trip gestaltete ich damals kurzerhand ein Bilderbuch für sie und nahm mir fest vor, das fehlende Kindebuch selbst zu schreiben. Was daraus geworden ist und wie du mich dabei unterstützen kannst? Das erfährst du hier:

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Aus dem Tagebuch eines Expatriates… – Teil 1

In einem halben Jahr sitze ich im Flieger zurück nach Deutschland, während der Container mit unserem Hab und Gut noch über den Ozean schippert. Dieses Mal mit einem Familienmitglied mehr im Gepäck, um wundervolle Erfahrungen reicher, den Kopf voller Erinnerungen, den Computer gefüllt mit Tausenden Fotos und voller Vorfreude auf den Neustart bzw. die Rückkehr ins „Alte“, das sich bereits jetzt so neu und irgendwie anders anfühlt.

Je näher der Abschied rückt, umso mehr schwelge ich in Erinnerungen an die Zeit, in der das Abenteuer Kanada für meine Familie und mich startete… Es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen und gleichzeitig fühlt es sich ewig an. Meine Erinnerungen habe ich in Tagebuchform verewigt. Hier der erste Teil:

Expat in Kanada – Von der Idee bis zum Abschied

Februar 2016.

Ich sitze in meinem Büro an der Universität Kassel, auf einmal klingelt mein Telefon. Ich höre es bereits an der Stimme meines Mannes, da warten aufregende Neuigkeiten. „Mein Chef kam gerade in mein Büro und hat mich gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, für drei bis fünf Jahre nach Kanada zu gehen.“ Sofort beginnt mein Herz zu klopfen, vor Freude, vor Aufregung. „Klar, wir wollten doch immer nochmal ins Ausland gehen,“ sage ich. Nach dem Telefonat beginnt mein Kopf, Achterbahn zu fahren:

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Je heller und bunter, umso besser – Weihnachten in Kanada

„[…] 2017 war das erste Weihnachten, das ich als Auswanderin auf Zeit im Ausland verbrachte. Selbst, als ich in Frankreich studierte, bin ich in die Heimat gereist. Es war außerdem das erste Weihnachten, das wir als Familie mit zwei Kindern verbrachten. Über WhatsApp und Skype schalteten wir uns damals zu Familie und Freunden nach Deutschland. Pünktlich zum Heiligabend versanken wir im Schnee und am 1. Weihnachtsfeiertag empfing uns ein Winterwonderland. […]“

Wie es in den Jahren danach weiterging, welche nordamerikanischen Traditionen bereits in unser Haus Einzug gehalten haben und was für mich den kanadischen Christmas Spirit ausmacht, das verrate ich dir in meinem Artikel „Je heller und bunter, umso besser – Weihnachten in Kanada“.

Fröhliche Weihnachten (falls du das Fest feierst), denn auch das ist etwas, was ich in den vergangenen Jahren in einem Land gelernt habe, in dem Menschen unterschiedlichster Kulturen miteinander leben. Nicht jeder feiert automatisch das gleiche Fest, das man selbst gerade begeht. In diesen Tagen wünsche ich dir vor allem Gesundheit und Zufriedenheit, sowie die nötige Portion Offenheit für Neues und Unbekanntes.

Viele Grüße aus Kanada, Susan