Der 18. März 2019 markiert den Equal Pay Day

Noch immer erhalten Frauen bei gleicher Arbeit durchschnittlich 21 Prozent weniger Lohn als Männer. In anderen Worten: Frauen haben vom 1. Januar bis 18. März 2019 quasi unentgeltlich gearbeitet.

Karrieren von Frauen und Männern im Vergleich - (c) Gordon Johnson, Pixabay
Karrieren von Frauen und Männern im Vergleich – (c) Gordon Johnson, Pixabay

Das Statistische Bundesamt hat auch in diesem Jahr wieder den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen untersucht. In den Jahren seit 2006 ist diese Lücke nur um 2 Prozent kleiner geworden und beträgt noch immer 21 Prozent.

Kritiker behaupten an dieser Stelle sofort, dass dieser Wert nicht die tatsächlichen Gehaltsunterschiede widerspiegele. Das Ergebnis würde beispielsweise dadurch verzerrt, dass Frauen häufiger schlechter bezahlte Jobs erlernen oder häufiger in Teilzeit arbeiten.

Rechnet man diese strukturellen Unterschiede heraus, ergibt sich dennoch eine unerklärliche Lohnlücke von 6 Prozent: die sogenannte bereinigte Gender Pay Gap.

Kommentar des Twitter-Nutzers @bigjogi am Weltfrauentag

Der Equal Pay Day ist ein Internationaler Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern.

Mehr Informationen zum Equal Pay Day:

Es war einmal… – Klischees haben in der Berufswahl nichts zu suchen

Disney-Prinzessinnen und ihre Karriere (c) Matt Burt Design / Simple Thrifty Living

Meine fünfjährige Tochter sagte kürzlich, dass sie sich vorstellen könne, als Automechanikerin zu arbeiten. Ihr Gegenüber meinte daraufhin sofort „Aber das machen doch nur Männer.“ Da schrillten bei mir alle Alarmglocken und ich erklärte ihr

„Das stimmt so nicht. Wenn du das gerne machen möchtest, dann finde ich das toll. Es gibt keine Berufe, die nur Männer oder nur Frauen machen können. Die Welt steht dir offen und ich möchte, dass du träumst. Ich unterstütze dich dabei, egal welche Entscheidung du triffst.“

Gedacht habe ich etwas anderes. Denn die traurige Wahrheit ist:

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Karrierepfade ungeschminkt – mein Jahr in Zahlen und Bildern

Mein Jahr in Bildern

Weltweit erfreuen sich sogenannte „FuckUp-Nights“ großer Beliebtheit. Das wundert mich nicht, denn erfahrungsgemäß interessieren sich viele Personen für die Misserfolge (und Erfolge) ihrer Mitmenschen.

Wer sich beruflich und privat weiterentwickeln will, sollte das Erreichte regelmäßig reflektieren und Veränderungspotentiale identifizieren. Bereits 2017 hatte ich meinen persönlichen Jahresrückblick veröffentlicht. Und auch in diesem Jahr beantworte ich wieder sieben Fragen an mich selbst.

Übrigens ist meine Zahl des Jahres „80“. Warum? Das erfährst du gleich.

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Karriere im Ausland – Suchst du noch oder arbeitest du schon?

Immer mehr Deutsche zieht es beruflich ins Ausland – oftmals mit Kind und Kegel. Grund ist meist ein (zeitlich befristetes) Jobangebot des Partners/ der Partnerin. So war es auch bei meinem Mann und mir. Er bekam das Angebot, für drei Jahre nach Kanada zu ziehen. Wir waren gleich begeistert. Wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, so tief in eine andere Kultur einzutauchen?

Berufliche Identität und Jobsuche im Ausland

Für mich stand aber auch von Anfang an fest, dass ich während der Zeit im Ausland arbeiten möchte. Und ich habe es mir zum Ziel gesetzt, anderen bei der Jobsuche und Karriereplanung zu helfen. Doch mit diesem Ziel bin ich nicht allein.

Meine Kollegin Kate vom Share The Love-Blog hat einen wunderbaren Ratgeber für Expat-Partner/innen verfasst. In diesem geht es darum eigene berufliche Ziele zu definieren, den Jobmarkt im Ausland kennenzulernen und sich im Ausland zu bewerben.

Ich freue mich, dass sie meine Tipps zur Jobsuche im Ausland in ihrem englischsprachigen Guide eingebaut hat. Hier gibt es meinen Beitrag zur Jobsuche im Ausland zum Download.

Mehr zum Thema Karriere im Ausland:

Karrierepfade – Back @work

Wer kennt das Gefühl nicht, sich nach einer längeren Auszeit wieder motiviert in die Arbeit zu stürzen? Voller neuer Energie und Ideen. Fühlt sich das nicht unglaublich gut an?

In den letzten Monaten habe ich intensiv Zeit mit meiner Familie verbracht. Meine beiden Töchter konnte ich bei vielen spannenden Entwicklungsschritten begleiten. Mein Mann und ich sind mit den Kindern gereist und haben die Welt erkundet.

Auf Karrierepfade wurde es still. Was aber nicht bedeutet, dass ich gedanklich komplett abgeschaltet habe. Vielmehr helfen solche Auszeiten dabei, den Kopf frei zu bekommen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und kreativ zu werden.

Und so kehre ich nun voller Tatendrang zurück an den Schreibtisch. Ich habe viele Projekte auf der Liste, die ich in den kommenden Monaten umsetzen will. Es wird spannend und ich bin aufgeregt, euch daran teilhaben zu lassen.

Begleitet mich online:

  • www.karrierepfa.de – Meine Artikel rund um Karriere und Expat Life.
  • Facebook – Hier teile ich spannende Artikel und Beiträge von Kollegen/innen.
  • Instagram – Vernetzt euch mit Karrierepfade auf Instagram.
  • Einblicke in das Leben im Ausland – Taucht ein in (m)eine kanadische Welt.

 

Stellt mir gerne eure Fragen zu Karriere und co. oder über das Leben und Arbeiten im Ausland. Ich freue mich auch über Anmerkungen oder Hinweise.

Zwischen Great Lakes und Maple Syrup – Deutsche im Ausland zuhause

Ist es nicht spannend, wie viele Deutsche es beruflich ins Ausland zieht? Laut Online-Portal Statista haben bereits acht Prozent der Deutschen für eine gewisse Zeit in einem anderen Land gelebt und gearbeitet. Mittlerweile kann sich jeder Dritte Deutsche vorstellen, im Ausland zu arbeiten. Dies hatte eine Umfrage der Marktforschungsinstituts Innofact ergeben.

Es ist ein bunter Haufen Menschen, die es ins Ausland verschlägt.

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Unter Auswanderern und Expatriates gibt es viele spannende Geschichten und unterschiedliche Lebensläufe zu entdecken. Manch einer lebt und arbeitet nur für ein paar Jahre im Ausland und kehrt dann wieder nach Deutschland zurück. Andere wiederum ziehen von Station zu Station und lassen die deutsche Heimat hinter sich. Ist Deutschland dann noch ihre Heimat? Was ist eigentlich „Heimat“? Spannende Fragen, die ich an dieser Stelle (noch) nicht beantworten möchte, denn heute geht es mir um ein anderes Thema:

Deutsche – im Ausland zuhause

Wie ist das, wenn man im Ausland lebt? Was ist anders als in Deutschland und was ist daran so wunderbar? Was fehlt mir? Was habe ich über mich selbst gelernt? Weiterlesen

„Komm doch mal vorbei…“ – Beyond Smalltalk

Wie ticken Kanadier? Mein Mann und ich haben dies in einem interkulturellen Training vor dem Umzug gelernt. So offen solche Trainings auch gestaltet sind, in der Regel wird dennoch ein gewisses Schubladendenken vermittelt.

„Die Kanadier halten gerne Smalltalk. Einladungen sind selten verbindlich, es sei denn, Ort und Zeit werden genannt.“

Ist das wirklich so? Sind Kanadier zwar freundlich, aber an engeren Kontakten nicht interessiert? In meinem Gastbeitrag „Komm doch mal vorbei“ – Freunde finden im Ausland berichte ich über meine Erfahrungen.

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Graffiti in Windsor, Ontario, Kanada [Foto: Stefan Höntzsch]

Karriere ohne Grenzen – und die Familie kommt mit

Der Traum von der Karriere ohne Grenzen. Immer mehr Deutsche zieht es für eine gewisse Zeit beruflich ins Ausland – die meisten haben die Familie „im Gepäck“. Denn der „klassische“ Expat ist zwischen 30-45 Jahren alt und hat mindestens ein Kind.

Vor genau einem Jahr war mein Mann bereits nach Kanada umgezogen. Meine Tochter und ich lebten zwar noch in Deutschland, aber dennoch bereits zwischen zwei Welten. In meinem Büro stapelten sich die Akten, weil noch allerhand zu organisieren war. Wenn ich nicht telefonierte, war ich damit beschäftigt, unseren gesamten Hausrat zu sortieren. Zum Glück haben mich in diesen letzten Wochen kurz vor dem Umzug die Großeltern gut unterstützt, sodass unsere Tochter einen noch halbwegs normalen Alltag hatte.

Die Zeit vor einem Umzug ist turbulent, vor allem, wenn man mit Kind und Kegel umzieht – noch dazu auf einen anderen Kontinent. Man sollte hierbei niemals unterschätzen, welche Gedanken sich bereits die Kleinsten über so einen großen Schritt machen. Verständnis, Geduld und vor allem viel Zuneigung sind hier der Schlüssel.

Dass ein Umzug für Kinder ins Ausland hart sein kann, hatte ich bereits in einem meiner Interviews mit Expatriates erfahren. Ob das bei meiner Familie und mir auch so werden würde?

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Glück ist mehr als die Summe seiner Teile

Im März zieht sich der Winter zurück und der Frühling klopft an die Tür. Es wird wieder wärmer, die ersten Blumen sprießen. Es ist bekannt, dass Wärme und Sonne Glücksgefühle fördern. Und so überrascht es nicht, dass dieser Monat – auch durch den Weltglückstag am 20. März – ganz im Zeichen des Glücks steht.

Doch was macht eigentlich glücklich? Arbeit? Familie? Gesundheit? Geld?


Einer der bekanntesten Glücksbringer – das vierblättrige Kleeblatt
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